"Zum Hauptinhalt springen"

Stellungnahme zum Impulspapier Strom 2030

Das Bundeswirtschaftsministerium hat mit dem „Impulspapier Strom 2030“ gezeigt, dass es die langfristigen Trends im Strommarkt erkannt hat. Das Papier liefert eine ideale Grundlage, um die daraus resultierenden Handlungsbedarfe zu identifizieren und gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren adäquate Lösungen zu finden.

Gemeinsam mit Bayerngas GmbH, DEA Deutsche Erdoel AG, Deutsche Shell Holding GmbH, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, ExxonMobil Central Europe Holding GmbH, Gas-Union GmbH, GasVersorgung Süddeutschland GmbH, Open Grid Europe GmbH, Stadtwerke Düsseldorf AG, Equinor ASA, TOTAL Deutschland GmbH, VNG – Verbundnetz Gas AG und Wintershall Holding GmbH hat Equinor eine Stellungnahme zum „Impulspapier 2030“ abgegeben. Die darin enthaltenen Hauptaussagen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die Energiewende sollte eine zügige Emissionswende sein: Wir unterstützen diese Wende.
  • Wir begrüßen die Maxime des BMWi, „die Energiewende kostengünstig zu gestalten“.
  • Der Brennstoffwechsel von Kohle zu Gas ist die kostengünstigste Form der Emissionsminderung im Stromsektor. Dieser Weg sollte parallel zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) mit politischer Unterstützung fortgesetzt werden, um eine deutliche, aber auch bezahlbare Senkung der Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen) realisieren zu können.
  • Politik, Gesellschaft und Industrie benötigen Planungssicherheit. Deutschland braucht einen strukturierten Fahrplan zum Abbau seiner Kohlekraftwerkskapazitäten. Ein solcher Fahrplan bietet Planungssicherheit und kann mögliche Zielkonflikte lösen.
  • Der europäische Gedanke darf nicht verloren gehen. Der weitere Ausbau des europäischen Binnenmarkts ist ein erstrebenswertes Ziel, das vor allen Dingen Sicherheit, Wettbewerb und Verbrauchervorteile impliziert. Gleichzeitig müssen wir die Auswirkungen unserer energiepolitischen Entscheidungen auf unsere Nachbarn berücksichtigen; auch um konterkarierende Effekte für die deutsche Energiewende zu vermeiden.
  • Technologieoffenheit darf kein Lippenbekenntnis sein. Sektorkopplung sollte nicht nur im Sinne einer EE-Vollelektrifizierung aller Sektoren verstanden werden. Wir sind davon überzeugt, dass Sektorkopplung keine Einbahnstraße ist. Stattdessen plädieren wir dafür, die Kopplung der Sektoren breiter anzulegen, um all ihr Potenzial auszuschöpfen. Es braucht einen Wettbewerb zwischen Technologien und ein Miteinander von Klimaschutzoptionen.
  • Effizient im Wärmesektor Emissionen vermeiden. Eine Wärmeinfrastruktur bestehend aus Kraft-Wärme-Kopplung (Gas-KWK), Fern- und Nahwärmenetzen sowie Speichern, aber auch hocheffizienten gasbasierten Heizungen wie Gasbrennwertkessel und Brennstoffzellen, hat gegenüber einer Elektrifizierung des Wärmesektors entscheidende Vorteile.
  • Eine auf Gas-KWK basierte Infrastruktur kann langfristig auch zunehmend erneuerbares und synthetisches Gas (Power-to-Gas, Biogas, Wasserstoff) integrieren. Heutige Investitionen in eine erdgasbasierte Infrastruktur sind daher zukunftsfähig und bieten zahlreiche Optionen für einen graduellen Umstieg auf EE in der Strom und Wärmeerzeugung.
  • Gasinfrastruktur ist Energiewendeinfrastruktur. Ganz gleich in welchem Maß die Sektoren Wärme und Mobilität elektrifiziert werden, es braucht ein besseres Zusammenspiel von Gas- und Stromnetzen. Die Gasinfrastruktur bietet enormes Transport- und Speicherpotenzial. Mit Power-to-Gas kann EE-Strom so auch mithilfe des Gasnetzes transportiert und gespeichert werden.

Die gemeinsame Stellungnahme finden Sie hier:

Stellungnahme downloaden PDF 1 MB

EQUINOR KONTAKT

Portrait of a working man with HSE gear

Haben Sie weitere Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns.

EQUINOR DEUTSCHLAND

Equinor_DE_ueberuns-equinor-deutschland.jpg

Erfahren Sie mehr über Equinor Deutschland.

Equinor weltweit

Platform picture

Besuchen Sie uns doch auch auf unserer internationalen Website.