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Stellungnahme zum Grünbuch Energieeffizienz   

Mit dem „Grünbuch Energieeffizienz“ hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das Thema Energieeffizienz stärker in den Vordergrund der Energie- und Klimapolitik gerückt. Die Erdgaswirtschaft unterstützt dies, denn nur durch die Verbesserung der Energieeffizienz können die deutschen und europäischen Klimaziele erreicht werden.

Zusammen mit Bayerngas GmbH, DEA Deutsche Erdoel AG, Deutsche Shell Holding GmbH, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, ExxonMobil Central Europe Holding GmbH, Gas-Union GmbH, GasVersorgung Süddeutschland GmbH, Open Grid Europe GmbH, Equinor ASA, TOTAL Deutschland GmbH, VNG – Verbundnetz Gas AG und Wintershall Holding GmbH hat Equinor eine Stellungnahme zum „Grünbuch Energieeffizienz“ abgegeben.

Wir sind überzeugt:

  • Energieeffizienzmaßnahmen helfen, Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) zu reduzieren.
  • Energieeffizienzmaßnahmen sollten im Wettbewerb mit anderen Klimaschutzoptionen stehen.
  • Niedrige CO2-Vermeidungskosten sollten als Maßstab für alle Klimaschutzmaßnahmen gelten.
  • Die Bezahlbarkeit ist für die Sozialverträglichkeit von Klimaschutz entscheidend.

Bei der Bewertung der im Grünbuch Energieeffizienz vorgeschlagenen Lösungsansätze und Maßnahmen sollten daher stets gleichermaßen Umwelt- und Klimaschutz- sowie Kosten- und Versorgungssicherheitseffekte berücksichtigt werden. Marktbasierte Ansätze sollten dabei zwingend Vorrang erhalten. Direkte staatliche Eingriffe in die Preisbildung am Energiemarkt sind kein sinnvolles Instrument zur Erhöhung der Energieeffizienz und auch nicht dazu geeignet, effektiven Klimaschutz zu betreiben. Im Gegenteil, fehlende Impulse für Innovationen wären die Folge.

Besondere Aufmerksamkeit genießt im Grünbuch Energieeffizienz das Thema „Sektorkopplung“. Die Ansätze, die unter dem Schlagwort Sektorkopplung diskutiert werden, reichen allerdings deutlich über die Frage der Energieeffizienz hinaus. Teils wird unter Sektorkopplung die komplette Elektrifizierung der Sektoren Wärme und Mobilität verstanden. Wir plädieren dagegen nur für eine teilweise Elektrifizierung der Sektoren und einen Wettbewerb der Lösungen, um die Sektorkopplung und damit den Klimaschutz effizient, effektiv und bezahlbar realisieren zu können. Wir sind davon überzeugt, dass Sektorkopplung keine Einbahnstraße ist.

Nicht zuletzt treten wir für das Energiewendepotenzial der Gaswirtschaft ein. Sie bietet kurz- und mittelfristig den klimafreundlichen und hochflexiblen Energieträger Erdgas. Langfristig kann die Gaswirtschaft durch regenerative Gase sukzessive erneuerbar werden. Darüber hinaus steht mit der Gasinfrastruktur eine Energiewendeinfrastruktur zur Verfügung, die erheblich zur Sektorkopplung beitragen kann. Sie ist dazu bereits vorhanden.

Die gemeinsame Stellungnahme finden Sie hier:

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