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Der Hywind Park vor der schottischen Küste ist der erste schwimmende Windpark der Welt und wird mit einer Batterie-Speicherlösung an Land ergänzt. Daher heißt das Gesamtprojekt „Batwind“.

Am 27. Juni 2018 wurde Batwind in Peterhead, Schottland, von den Partnern Equinor und Masdar vorgestellt. Der Strom aus dem Offshore-Windpark, 25 Kilometer vor der schottischen Küste, wird über Leitungen zu einem Umspannwerk an Land transportiert. Hier ist das Batteriespeichersystem mit einer Kapazität von 1 MW an das Stromnetz angeschlossen.

Die eigentliche Kopfarbeit steckt in den Algorithmen, die Equinor und Masdar entwickeln. Diese basieren auf mehreren Datenquellen wie Wettervorhersagen, Marktpreisen, Wartungsplänen, Verbrauchsverhalten der Konsumenten und Netzdienstleistungen.

„Energiespeicherprodukte und -lösungen gibt es bereits zahlreich auf dem Markt, die Batteriesoftwarelösungen sind allerdings weniger weit entwickelt. Wir wollen der Batterie beibringen, wann sie Strom speichern, und wann sie Strom in das Netz einspeisen soll, um so den Wert des erzeugten Stroms zu steigern. Es wird spannend sein, zu sehen, wie wir die kombinierte Batterie- und Softwarelösung weiterentwickeln und Batwind so intelligent wie möglich machen können.“

Sebastian Bringsvaerd
Entwicklungsleiter für Hywind und Batwind

Batwind wird vollständig von den Hywind Scotland-Partnern Equinor und Masdar finanziert und ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einem skalierbaren, globalen Energiespeichersystem für erneuerbare Energien.

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