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Equinors Energy Perspectives Event 2017

Im Rahmen einer Abendveranstaltung am 12. Juni 2017 in Berlin präsentierte Equinors Chefvolkswirt Eirik Wærness die diesjährige Ausgabe der Energy Perspectives 2017. Vor rund 110 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stellt er die wichtigsten Ergebnisse der Studie der Equinor-Analysten vor. Im Anschluss folgte eine Paneldiskussion zu Fragen der langfristigen Energie- und Klimapolitik sowie aktueller Entwicklungen wie der Zukunft des Pariser Klimavertrags. Auf dem Panel diskutieren Dr. Brigitte Knopf, Generalsekretärin des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, Stefan Kapferer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und Eirik Wærness. Dr. Ursula Weidenfeld moderierte den Abend.

Mit den Energy Perspectives 2017 wagt Equinor einen Ausblick auf die globale Energiewelt bis zum Jahr 2050. Drei Szenarien zeigen mögliche Entwicklungspfade auf: „Reform“, „Renewal“ und „Rivalry“. Das Szenario „Reform“ nimmt die nationalen Zusagen im Rahmen des Pariser Klimaabkommens als Ausgangspunkt und zeigt Auswirkungen auf Energienachfrage, Energiemix und GHG-Emissionen. Das optimistische „Renewal“ Szenario beschreibt einen denkbaren Weg das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen. Dieser erfordert ein hohes Maß an internationaler Kooperation und Anstrengungen in bislang ungekanntem Ausmaß, die weiter über die Zusagen von Paris hinausgehen. Das Szenario „Rivalry“ entwirft eine von geopolitischen Konflikten und größeren Unterschieden in der regionalen Entwicklung geprägte Welt. Dies führt zu niedrigerem Wirtschaftswachstum, einem weniger nachhaltigen Energiemix und höheren Treibhausgasemissionen.

Equinors Chefvolkswirt Eirik Wærness beschreibt die zentralen Aspekte der drei Energy Perspectives Szenarien: Reform, Renewal und Rivalry.

Dr. Brigitte Knopf zeigt auf, warum das optimistische „Renewal“-Szenario noch immer eine realistische Zukunft ist.

Laut Dr. Ursula Weidenfeld verdeutlicht die Studie, dass der deutsche Blick auf den künftigen Energiemix nicht unbedingt mit der internationalen Perspektive vereinbar ist.

Die Studie unterstreicht, wie wichtig die Zusammenarbeit von Markt und Politik im Bereich Klimapolitik ist, meint Stefan Kapferer.