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Hywind Scotland: Weltweit erster schwimmender Windpark geht in Betrieb 

18. Oktober 2017 - Hywind Scotland, der erste schwimmende Windpark der Welt, liefert seit heute Strom an das schottische Stromnetz. Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon hat den Windpark offiziell eröffnet.

Der von Equinor in Partnerschaft mit Masdar betriebene 30 MW-Offshore-Windpark liegt 25 Kilometer vor der Küste von Peterhead im schottischen Aberdeenshire und wird rund 20.000 Haushalte mit Strom versorgen. „Die Hywind-Technologie von Equinor kann in Wassertiefen von bis zu 800 Metern eingesetzt werden und erschließt damit Gebiete, die bislang für Offshore-Wind nicht zugänglich waren. Hywind Scotland ebnet den Weg für den weltweiten Einsatz von schwimmender Offshore-Windenergie“, sagt Irene Rummelhoff, Executive Vice President des Geschäftsbereichs New Energy Solutions bei Equinor.

Bei der heutigen Eröffnungsveranstaltung sagte die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon: „Ich freue mich, mit Hywind Scotland den ersten schwimmenden Windpark der Welt zu eröffnen. Hywind wird uns helfen, unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen. In Verbindung mit Equinors Stromspeicherprojekt Batwind befinden wir uns an der Spitze des globalen Wettbewerbs und positionieren Schottland als Weltzentrum für Energieinnovation.“ In Verbindung mit dem Hywind-Projekt wird auch Batwind installiert, eine 1 MWh Lithium-Batteriespeicherlösung für Offshore-Windenergie.

„Equinor ist bestrebt, die Energiekosten des Windparks Hywind bis 2030 auf 40 bis 60€ / MWh zu senken. Bis zu 80% der Offshore-Windressourcen liegen in Gewässern von mehr als 60 Meter Wassertiefe. Daher erwarten wir, dass schwimmende Anlagen eine bedeutende Rolle für das Wachstum von Offshore-Wind spielen werden“, sagt Rummelhoff.

Equinor verfügt bereits über ein Portfolio an Offshore-Windprojekten, das über eine Million Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgt. Equinor betreibt die Offshore-Windparks Sheringham Shoal und Dudgeon in Großbritannien, und hält einen 50%-Anteil am Offshore-Windpark Arkona vor Rügen, der ab dem Jahr 2019 Strom in das deutsche Netz einspeisen wird.