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Foto: Koos Boertjens / Vattenfall

Statoil, Vattenfall und Gasunie untersuchen Kraftwerksumrüstung von Erdgas auf Wasserstoff

Gemeinsam mit Vattenfall und Gasunie forscht Statoil am Einsatz von Wasserstoff in der Energiewirtschaft. Die drei Energieunternehmen haben sich in einer Absichtserklärung (MoU) darauf verständigt, zu untersuchen, wie sich das Kraftwerk Magnum im niederländischen Eemshaven vom Betrieb mit Erdgas auf den Betrieb mit Wasserstoff umrüsten lässt, um die Lebensdauer der Anlage zu verlängern.

Eine Machbarkeitsstudie soll die Umwandlung eines der drei 440 MW Blöcke des Magnum-Kraftwerks untersuchen. Gleichzeitig prüft Gasunie, welche Infrastruktur für den Transport und die Lagerung des aus Erdgas von Statoil abgeschiedenen Wasserstoffs nötig ist. Zudem sollen Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten entwickelt werden.

Irene Rummelhoff, Executive Vice President des Geschäftsbereichs New Energy Solutions bei Statoil, ist zuversichtlich: „Wir freuen uns, dass wir die Gelegenheit bekommen, die Machbarkeit der Umrüstung eines Gaskraftwerks auf Wasserstoff zu untersuchen. Wir sind überzeugt, dass Wasserstoff das Potential hat, die Menge des beim Betrieb anfallenden CO2 zu reduzieren und die Lebensdauer der Anlage signifikant zu verlängern. Wir befinden uns allerdings noch in einer frühen Phase und wie bei allen Pionierprojekten gibt es Unwägbarkeiten, die adressiert werden müssen. Die Machbarkeitsstudie ist ein signifikanter Schritt in diese Richtung.“

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