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Equinor tritt mit einem1,2-Milliarden-Euro-Projekt in Kooperation mit E.ON in den deutschenOffshore-Windmarkt ein

Equinor tritt heute mit der Übernahme von 50 Prozent des Arkona-Offshore-Windparks in den deutschen Offshore-Windmarkt ein. Equinor und E.ON geben auch ihre endgültige Investitionsentscheidung in das 385-Megawatt-Projekt bekannt.

Die geschätzte Gesamtinvestition beläuft sich auf mehr als 1,2 Milliarden Euro. Der Windpark kann bis zu 400.000 Haushalte in Deutschland mit erneuerbarer Energie versorgen. Dies macht Arkona zu einem der größten derzeit betriebenen Offshore-Windparks in Europa.

„Wir freuen uns anzukündigen, dass wir dieses wichtige Offshore-Windprojekt gemeinsam mit E.ON entwickeln werden. Die Investition passt zu unserer Strategie, unser Erdöl- und Erdgasportfolio Schritt für Schritt durch Projekte im Bereich erneuerbare Energien zu ergänzen“, sagt Equinors Vorstandsvorsitzender Eldar Sætre.

„Wir freuen uns ganz besonders, dieses Projekt in Deutschland zu entwickeln. Seit 35 Jahren liefern wir durch drei direkte Leitungen Erdgas aus Norwegen nach Deutschland und sind Deutschlands zweitgrößter Gaslieferant. Die Zusammenarbeit zwischen Norwegen und Deutschland auf dem Energiemarkt wird durch Equinors Eintritt in den deutschen Offshore-Windmarkt weiter gefestigt“, sagt Sætre.

Mit Arkona erhöht sich die installierte Kapazität von Equinors Offshore-Windportfolio um rund 50 Prozent. Equinors Offshore-Windprojekte haben jetzt eine kombinierte Kapazität von über 1100 MW, mit der über eine Millionen europäische Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgt werden.

„Equinor ist ein erfahrener Betreiber von Offshore-Windanlagen. Mit Gewinn setzen wir unsere über 40-jährige Erfahrung mit Erdöl- und Erdgasprojekten im Bereich Offshore-Wind ein“, erklärt Irene Rummelhoff, Equinors Vorstandsmitglied für Neue Energielösungen. Wir haben bereits ein solides Portfolio an Windkraftprojekten in Großbritannien. Mit unserem Eintritt in den deutschen Markt und  der Teilnahme an Arkona von Anfang an stärken wir außerdem unsere Position auf diesem attraktiven und wachsenden Markt“,  fügt sie hinzu.

Der Arkona-Windpark wird in der Ostsee entstehen, 35 Kilometer nordöstlich der Insel Rügen und südwestlich der dänischen Insel Bornholm gelegen. Er wird aus 60 Sechs-Megawatt-Turbinen bestehen, die in einer Wassertiefe von 23 bis 37 Metern auf Monopile-Gründungen montiert werden.

„Dieses Projekt bietet ideale Voraussetzungen, um die Kosten für Offshore-Windanlagen weiter zu reduzieren. Es bringt uns unserem Ziel, erneuerbare Energien tatsächlich wettbewerbsfähig zu machen, einen Riesenschritt näher. Wir freuen uns mit Equinor zusammenzuarbeiten – einem Unternehmen mit langer Erfahrung unter herausfordernden Offshore-Umgebungen“, erklärt Michael Lewis, Chef der Einheit für Erneuerbare Energien bei E.ON.

E.ON wird für Bau und Betrieb des Windparks zuständig sein. Während der zweijährigen Bauphase werden 400 Arbeitsplätze entstehen. Der Strom soll ab 2019 fließen. Wenn der Windpark einmal in Betrieb genommen ist, werden hier bis zu 50 feste Arbeitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Betrieb, der Verwaltung und für Wartungsarbeiten geschaffen. Außerdem werden weitere 100 indirekte Arbeitsplätze für externe Dienstleistungsanbieter entstehen.

 

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