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CO2-Reduktion und Digitalisierung im Fokus

Eine der größten Herausforderungen der Welt ist es, den steigenden Energiebedarf zu decken und parallel dazu die CO2-Emissionen zu senken. Die kontinuierliche Neu- und Weiterentwicklung von Technologien in der Öl- und Gasindustrie ist daher von enormer Bedeutung, denn sie kann die Produktion klimaeffizienter machen. Gleichzeitig erhöht technologischer Fortschritt die Sicherheit für Mitarbeiter und Umwelt, hebt verborgene Effizienzpotenziale und senkt Kosten. Insbesondere die Digitalisierung bietet großes Potenzial, um Verbesserungen in diesen Bereichen zu erreichen.

Statoil geht als positives Beispiel der Öl- und Gasbranche voran. Neben der Sicherheit unserer Mitarbeiter ist für uns vor allem der Schutz des Klimas wichtig. Unsere Klima- und Digitalisierungsziele sind sehr ambitioniert, daher war es notwendig, unsere Technologiestrategie entsprechend zu überarbeiten. Durch die neue Strategie soll unsere bestehende Produktion ausgebaut und gleichzeitig CO2-ärmer und digitaler werden. Auch die Entwicklung unseres erneuerbaren Energien Portfolios soll vorangetrieben werden.

Unsere Digitalisierungsforschung hat die Branche bereits revolutioniert. So sind wir beispielsweise die ersten, die automatisierte Bohrtechnik auf einer mobilen Anlage einsetzen – mit Erfolg. Die Sicherheit und Effizienz unserer Bohraktivitäten kann dadurch radikal verbessert werden. Bis 2020 wollen wir 25 Prozent unserer Forschungsgelder in die Entwicklung von CO2-effizienten Technologien und erneuerbaren Energielösungen investieren. Für 2017 liegt unser Forschungsetat bei rund 2.6 Mrd. norwegischen Kronen (ca. 270 Mio. Euro), 50 Prozent davon sollen im Ausland investiert werden.