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Statoil heißt bald Equinor

Der Aufsichtsrat von Statoil schlägt vor, den Namen des Unternehmens in Equinor zu ändern. Die Namensänderung unterstützt die Unternehmensstrategie und Weiterentwicklung des Konzerns zu einem breit aufgestellten Energieunternehmen.

Der Name Equinor setzt sich aus der Kombination von „equi", aus dem Lateinischen „aequus“, der Stammsilbe für Begriffe wie gleich, Gleichheit und Gleichberechtigung, und „nor", einem Verweis auf die norwegische Herkunft des Unternehmens, zusammen. Das norwegische Erbe des Unternehmens soll künftig eine aktive Rolle in der Positionierung des Konzerns spielen.

„Die Welt verändert sich und Statoil mit ihr. Der größte Wandel, den unsere Energiesysteme je erlebt haben, ist im Gange, und wir wollen bei dieser Entwicklung ganz vorn mit dabei sein. Unsere Strategie bleibt dabei entschlossen. Der Name Equinor spiegelt diese Veränderungen wider und ist ganz im Sinne der neuen Unternehmensstrategie, die wir bereits im letzten Jahr vorgestellt haben", sagt Jon Erik Reinhardsen, Aufsichtsratsvorsitzender von Statoil.

Für uns ist dies ein historischer Tag. Der Name „Statoil“ hat sich fast 50 Jahre lang bewährt. Mit Blick auf die nächsten 50 Jahre, in denen wir über den globalen Energiewandel und unsere Entwicklung hin zu einem breit aufgestellten Energieunternehmen nachdenken müssen, scheint es selbstverständlich, unseren Namen zu ändern. Der Name Equinor steht dabei gleichzeitig für unser Erbe, unsere Werte und für das, was wir in Zukunft sein wollen."

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Eldar Sætre
President und CEO von Statoil

Der neue Name wird den Aktionären in einem Beschluss zur Hauptversammlung am 15. Mai vorgeschlagen. Die norwegische Regierung als Mehrheitsaktionärin unterstützt den Vorschlag und wird für den Entschließungsantrag stimmen.

„Equinor ist ein kraftvoller Ausdruck dessen, wer wir sind, woher wir kommen und was wir sein wollen. Wir sind ein auf Werten basierendes Unternehmen, und Gleichheit beschreibt, wie wir auf die Menschen und die Gesellschaften, in denen wir tätig sind, zugehen wollen. Der norwegische Festlandsockel wird das Rückgrat unseres Unternehmens bleiben, und wir werden unser norwegisches Erbe in unsere Positionierung einfließen lassen, während wir international sowohl im Bereich Öl und Gas als auch bei erneuerbaren Energien weiter wachsen", sagt Sætre.

Die im Jahr 2017 vorgestellte Strategie von Statoil legt klare Grundsätze für die Entwicklung eines eigenständigen und wettbewerbsfähigen Portfolios fest. Statoil wird langfristige Wertschöpfung auf dem norwegischen Kontinentalsockel generieren, die Kernbereiche weiter vertiefen und international neue Wachstumsoptionen entwickeln. Statoil ist einer der weltweit kohlenstoffeffizientesten Öl- und Gasproduzenten und baut derzeit seine industrielle Position im Bereich der erneuerbaren Energien aus. Bis zum Jahr 2030 sollen 15-20 % der Gesamtinvestitionen von Statoil in neue Energielösungen fließen.

„Wir haben 2017 solide Ergebnisse geliefert und sind heute in einer starken Position. Wir haben unsere Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, unser Projektportfolio radikal verbessert und verfügen über eine klare Strategie zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Da wir uns für eine langfristige Wertschöpfung positionieren und auch in einer kohlenstoffarmen Zukunft wettbewerbsfähig sein wollen, haben wir nach einem Namen gesucht, der unser Erbe, unsere Werte und gleichzeitig die Chancen widerspiegelt, die wir für die Zukunft sehen. Ich bin zuversichtlich, dass der Name Equinor unsere Strategie und Vision unterstützen wird, die Zukunft der Energieversorgung zu gestalten", sagt Sætre.