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Wasserstoff - vielseitig einsetzbar

Kohlenstoffarme Wertschöpfungsketten für Wasserstoff

Wasserstoff ist einer der Schlüssel zur Dekarbonisierung des Energiesystems. Er ist vielseitig einsetzbar und die bestehende Gasinfrastruktur kann zum Transport verwendet werden.

Hier handelt es sich nicht um Zukunftsmusik: Die Technologie zur Erzeugung von Wasserstoff durch die Umwandlung von Erdgas in Wasserstoff und CO2 ist erprobt und bekannt. Es ist ein Standardverfahren der Großchemie, das seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird.

Equinor beschreitet nun neue Wege: Wasserstoff wird aus Erdgas erzeugt. Das abgetrennte CO2 wird gleich in ehemalige Erdgaslagerstätten auf dem norwegischen Festlandsockel unterirdisch eingelagert. So gelangt kein CO2 in die Atmosphäre und muss nicht umständlich zu Land transportiert werden.

Equinor und das H21 Leeds City Gate Projekt

Im H21 Leeds City Gate Projekt wird untersucht, ob sich das Erdgasnetz von Leeds, einer der größten britischen Städte, auf Wasserstoff umstellen lässt.

Eine Studie mit über 260 000 beteiligten Haushalten konnte belegen, dass die Umstellung auf 100 Prozent Wasserstoff nicht nur technisch möglich, sondern zusammen mit CCS (CO2-Abspaltung und -Speicherung) auch wirtschaftlich vertretbar ist. Equinor liefert als Hauptpartner bei der Umsetzung dieses Vorhabens neben Know-How auch die notwendigen Ressourcen für die stufenweise Umstellung.

Die Planung für eine gesamtbritische H21-Roadmap läuft derzeit. Sie sieht die groß angelegte Einführung von H2 und CCS durch die breitere Anwendung der H21-Ergebnisse in vielen britischen Städten vor.

Von 2026 bis 2045 ist der Rollout in Großbritannien geplant, der sich auf vier Dampfreformierungs- und CCS-Zentren stützt.

Dampfreformierung ist das zurzeit bedeutendste großindustrielle Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff aus kohlenstoffhaltigen Energieträgern und Wasser. Erdgas ist derzeit der wichtigste benötigte Rohstoff, doch prinzipiell eignen sich viele Kohlenwasserstoffe wie Leichtbenzin, Methanol, Biogas oder Biomasse als Ausgangsmaterial.

Es wird geschätzt, dass das H21 Projekt bis zu 18 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr vermeiden und 85 TWh erzeugen wird.

Gaskraftwerksumrüstung auf Wasserstoff von Equinor

Wasserstoff im Schiffsverkehr

Gemeinsam mit Partnern prüft Equinor, ob sich konventionelle Gaskraftwerke auf den Betrieb mit Wasserstoff umrüsten lassen. Am Beispiel des 440MW Kraftwerks Magnum im niederländischen Eemshaven wird untersucht, welche CO2-Einsparungen sich durch eine solche Umstellung realisieren lassen. Equinor stellt den Wasserstoff für das Projekt zur Verfügung. Dieser wird mittels Umwandlung von Erdgas aus Norwegen in Wasserstoff und CO2 erzeugt. Das abgeschiedene CO2 soll in einer unterirdischen Anlage vor der norwegischen Küste gelagert werden.

Zusammen mit Viking Cruises wird derzeit in Norwegen untersucht, inwieweit mit einer Brennstoffzelle weitere CO2-Reduktionen im maritimen Bereich erreicht werden können. Denn die Reichweiten von Batterien sind in der Schifffahrt derzeit noch begrenzt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, ein elektrisches Kreuzfahrtschiff in Betrieb zu nehmen, dass seinen Strom durch eine Brennstoffzelle an Bord auf Grundlage von Wasserstoff erzeugt.

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