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Vorstellung der Energy Perspectives 2018 in Berlin

Im Rahmen einer Abendveranstaltung am 11. Juni 2018 in Berlin präsentierte Equinors Chefvolkswirt Eirik Wærness die diesjährige Ausgabe der Energy Perspectives 2018 vor Gästen aus Politik, Industrie und Wissenschaft

Traditionell enge deutsch-norwegische Energiepartnerschaft
Olav Skalmeraas, Country Manager Deutschland von Equinor, eröffnete die Veranstaltung: „Wir müssen die Zukunft aktiv gestalten; als eine gemeinsame Anstrengung von Politik, Unternehmen und Verbrauchern“, appellierte er.

In einem anschließenden Grußwort betonte der Botschafter des norwegischen Königreichs S.E. Petter Ølberg die besondere deutsch-norwegische Beziehung, in der Erdgas noch lange Zeit eine zentrale Rolle spielen wird.

Entschlossenes Handeln auf internationaler Ebene gefordert
Eirik Wærness machte in seinem Vortrag deutlich, dass die Erreichung der Klimaziele enorme Investitionen erfordern wird - sowohl in erneuerbare als auch fossile Energiequellen – um den wachsenden Energiebedarf decken zu können.  

Welche Technologien dabei eine wichtige Rolle spielen werden, diskutierten Prof. Dr-Ing. Peter Birkner, Geschäftsführer des House of Energy e.V., Kunal Chandra,  Vice President der New Business Divison von Siemens Power & Gas und Eirik Wærness auf dem Podium. Dr. Tanja Busse moderierte den Abend.

Zum Schluss waren sich alle Diskutanten einig: Technologien für eine erfolgreiche Energiewende sind längst da. Um das zwei Grad-Ziel erreichen zu können, braucht es gemeinsame Anstrengungen und entschlossenes Handeln auf internaler Ebene, einen starken CO2-Preis sowie eine Einpreisung von Umweltauswirkungen

Energy Perspectives Studie
Mit den Energy Perspectives 2018 gibt Equinor einen Ausblick auf die mögliche globale Energiewelt bis zum Jahr 2050. Drei Szenarien zeigen mögliche Entwicklungspfade auf: „Reform“, „Renewal“ und „Rivalry“.

Das Szenario „Renewal“ nimmt das Zwei-Grad-Ziel als Ausgangspunkt und zeigt Auswirkungen auf Energienachfrage, Energiemix und Treibhausgasemissionen. Dieser erfordert ein hohes Maß an internationaler Kooperation und Anstrengungen in bislang ungekanntem Ausmaß, die weiter über die Zusagen von Paris hinausgehen. Im “Reform“-Szenario basiert die Energiewende vor allem auf freien Märkten und Technologieentwicklungen und weniger auf politischer Unterstützung. Maßnahmen, die sich ohne Fördermechanismen und unter Marktbedingungen durchsetzen, werden bevorzugt umgesetzt. Das Szenario „Rivalry“ entwirft eine von geopolitischen Konflikten und größeren Unterschieden in der regionalen Entwicklung geprägte Welt. Dies führt zu niedrigerem Wirtschaftswachstum, einem weniger nachhaltigen Energiemix und höheren Treibhausgasemissionen.

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