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Strom erzeugen & speichern

In einem Stromsystem, in dem der Anteil der Erneuerbaren immer weiter steigt, braucht es Instrumente, um die schwankende Verfügbarkeit der Erneuerbaren auszugleichen. Equinor setzt deshalb auf integrierte Energielösungen: ein Portfolio, das erneuerbare Energien, Batteriespeicher und flexible Stromerzeugung kombiniert.

Deutschland verfolgt ambitionierte Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Bereits heute wird über 50 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Bis 2030 sollen es mindestens 80 Prozent sein.

Bruttostromerzeugung nach Energieträgern

Deutschland hat den Ausstieg aus der Kohleverstromung beschlossen, der Atomausstieg ist bereits vollzogen. Da die Erzeugung erneuerbarer Energien oft von den Wetterbedingungen abhängt, kann sie von Tag zu Tag und sogar innerhalb eines Tages stark variieren. Solange der Bedarf nicht vollständig und jederzeit aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann, werden flexible Kraftwerke benötigt, die Erzeugungslücken füllen und Schwankungen ausgleichen.

Gaskraftwerke sind prädestiniert für diese Aufgabe, da man sie in vergleichsweise kurzer Zeit hochfahren kann, um ihre Erzeugungsleistung am Strommarkt anzubieten. Darüber hinaus stoßen sie bei der Stromerzeugung deutlich weniger CO2 aus als Kohlekraftwerke.

Gaskraftwerke können zukünftig ihre CO2-Emissionen noch weiter reduzieren, indem sie entweder zusammen mit CO2-Abscheidung und -Speicherung oder mit Wasserstoff betrieben werden.

Ein weiterer wichtiger Ansatz zum Ausgleich von Schwankungen ist die Integration von Technologien, die Energie aus erneuerbaren Quellen für die spätere Nutzung speichern können – hier kommt die Batteriespeicherung ins Spiel.

Mehr über die Aktivitäten von Equinor im Bereich Erzeugung und Speicherung erfahren Sie hier.

Der Offshore-Windpark Arkona

Equinor hat gemeinsam mit E.ON den Offshore-Windpark Arkona in der deutschen Ostsee gebaut und 2018 in Betrieb genommen. Arkona ist der größte Windpark in der deutschen Ostsee und liegt 35 Kilometer nordöstlich der Insel Rügen.

Der Windpark wird heute vom Energieunternehmen RWE betrieben. Die insgesamt 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse erreichten zu Beginn des Jahres 2019 ihre Spitzenleistung.

Der Windpark hat eine Gesamtkapazität von 385 Megawatt und kann bis zu 400.000 deutsche Haushalte mit grünem Strom versorgen. Im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom kann Arkona jährlich bis zu 1,2 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Der Park ist gleichzeitig auch ein Symbol für die enge Energiepartnerschaft zwischen Norwegen und Deutschland.

Ein Portfolio für die Zukunft

Die Kombination aus erneuerbaren Energien, modernen Batteriespeichern und flexiblen Gaskraftwerken bildet unser Portfolio an integrierten Energielösungen. Damit schaffen wir die Grundlage, um die Energieversorgung auch in Zukunft sicher, zuverlässig und zunehmend klimafreundlicher zu gestalten.