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Was ist besser als weniger CO2?

Noch weniger CO2.

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil von Equinors Strategie. Wir entwickeln unsere Geschäftsfelder im Einklang mit den UN-Nachhaltigkeitszielen und dem Pariser Klimaabkommen. Equinor reduziert die Emissionen seiner Aktivitäten kontinuierlich, bepreist CO2 und fördert Gas und Öl so emissionsarm wie kein anderes Förderunternehmen auf der Welt.


Equinor hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um seinen eigenen CO2-Fußabdruck zu senken. Um diese Ziele zu erreichen, setzen wir auf Energieeffizienz, Elektrifizierung und den Einsatz von weiteren CO2-armen Energiequellen.

Viele Maßnahmen zur Reduzierung unserer Emissionen haben wir bereits erfolgreich umgesetzt: Einen großen Teil der Emissionsminderungen konnten wir durch ein effizienteres Energiemanagement und die Verbesserung unserer technischen Abläufe und Produkte erreichen. Darüber hinaus haben wir den Betrieb einiger unserer Offshore-Felder elektrifiziert, die Anlagen werden mittlerweile mit erneuerbarem Strom vom Festland versorgt. Aktuell prüfen wir, welche weiteren Förderinstallationen elektrifiziert werden können. Dank dieser Maßnahmen ist Equinor Branchenführer: Niemand sonst in der Branche stößt weniger CO2-Emissionen pro Barrel gefördertem Erdgas oder Erdöl aus.

Neben CO2 ist auch Methan ein Treibhausgas, das zum vom Menschen verursachten Klimawandel beiträgt. Methan hat in der Atmosphäre eine kürzere Lebensdauer als CO2, aber ein höheres Erwärmungspotential. Bei der Verbrennung von Erdgas wird deutlich weniger CO2 freigesetzt als beispielsweise bei der Verbrennung von Kohle,  Methanemissionen bei Produktion oder Transport des Erdgases können diesen Vorteil aber verringern. Die Minimierung der Methanemissionen ist daher ein zentraler Teil von Equinors Nachhaltigkeitsplänen.

Nach unseren Berechnungen und von Dritten durchgeführten Studien, beträgt die Methan-Intensität bei der Förderung und dem Transport von Erdgas in unserer gesamten Wertschöpfungskette 0,03 %. Laut dem Jahresbericht 2018 der "Oil and Gas Climate Initiative" sind das etwa 10 % des Branchendurchschnitts. Laut diesem Bericht sind die Methanemissionen in unserer gesamten Wertschöpfungskette von Norwegen nach Europa so niedrig, dass der Vorteil gegenüber der Verbrennung von Kohle eindeutig und unbestreitbar ist.

Wir entwickeln weiterhin Technologien und verbessern stetig unsere Verfahren, um Methanemissionen zu erkennen und zu senken. Wir unterstützen die Bemühungen der Industrie sowie die Entwicklung von wirksamen und transparenten Regulierungen zur Reduzierung der Methanemissionen in der gesamten Wertschöpfungskette

Weitere Informationen sowie die vollständige Studie zu Methan in unserer Wertschöpfungskette können Sie hier nachlesen.

Wie uns "Karbon-Knut" geholfen hat, unser Einsparziel zweieinhalb Jahre vor Deadline zu erreichen

Er ist Equinors CO2-Detektiv: Knut Simon Helland - ständig auf der Suche nach Wegen zur Reduzierung von Equinors CO2-Emissionen. Als Knut 2014 als Energiemanager bei Equinor begann, stand ihm eine anspruchsvolle Aufgabe bevor: Bis 2020 sollten 1,2 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxidemissionen aus dem Betrieb auf dem norwegischen Festlandsockel reduziert werden - das entspricht den jährlichen Emissionen von 600.000 Diesel- und Benzinfahrzeugen.

Die Einsparung einer solchen Menge schien zunächst aussichtslos. Die Zeit war knapp und Knut wusste nicht, wie er das Ziel erreichen sollte.

Aber schon zweieinhalb Jahre vor Ablauf der Frist, im September 2017, war es geschafft. Knut Simon bekam im Unternehmen den Spitznamen "Carbon Knut" und erhielt den norwegischen Enova-Preis, der erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte in Unternehmen auszeichnet. Wie konnte Equinor dieses Ziel in so kurzer Zeit erreichen?

"Wir können das Problem auf zwei Arten angehen: von der Verbrauchs- oder Produktionsseite. Können wir etwas gegen den tatsächlichen Energiebedarf auf den Plattformen unternehmen? Laufen die Turbinen und Verdichter optimal? Betreiben wir mehr Pumpen, als wir brauchen? Das sind die Fragen, die wir uns stellen mussten", sagt Knut. "Es war wichtig, dass jeder das Gefühl hatte, seinen Beitrag leisten zu können. Keine Maßnahme war zu klein. Die Begeisterung der Mitarbeiter war wichtig und hat zu herausragenden Ergebnissen geführt."

Neues, ehrgeiziges Ziel für 2030
Nachdem die Vorgaben für 2020 vorzeitig erreicht wurden, haben "Carbon Knut"und seine Kollegen ihre bisher anspruchsvollste Aufgabe erhalten: Bis 2030 müssen sie in den norwegischen Büros und Förderanlagen weitere zwei Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen, außerdem sollen eine Million Tonnen CO2 in den weltweiten Projeken reduziert werden.

"Im Moment kann niemand sagen, wie wir das erreichen können. Wenn ich jetzt eine Lösung hätte, wäre die Aufgabe nicht so ehrgeizig. Aber alle sind motiviert und entschlossen, dies zu erreichen", so Knut.

Das Management, die Klimaschutzbewegung, die Investoren und nicht zuletzt die Norweger und Norwegerinnen erwarten, dass Equinor seine Emissionen reduzieren kann, sagt Knut. "Und da reicht es nicht aus, über den Tellerrand zu schauen. Wir müssen ihn weit aufbrechen!", lacht er.

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