Seit den 1970er Jahren wird auf dem norwegischen Kontinentalschelf Erdgas produziert.
Der Großteil der Erdgasproduktion wird per Pipeline nach Europa exportiert.

Seit den 1970er Jahren wird auf dem norwegischen Kontinentalschelf Erdgas produziert.
Der Großteil der Erdgasproduktion wird per Pipeline nach Europa exportiert.
Unsere Gasproduktion entspricht dem Verbrauch von über 75 Mio. europäischen Haushalten.
Bei der Energieerzeugung stößt Gas nur halb so viel CO2 aus wie Kohle. Durch CO2-Abscheidung und -speicherung lassen sich die Emissionen noch weiter reduzieren.
Wir betreiben über 80 Felder auf dem norwegischen Kontinentalschelf.
Etwa 50 Prozent der deutschen Erdgasimporte kommen direkt aus Norwegen (Stand: 2025). Equinor ist für rund zwei Drittel der norwegischen Erdgasimporte nach Deutschland verantwortlich. Der Rest wird von einer Vielzahl internationaler Unternehmen gefördert und vermarktet.
Equinor ist der größte Gasproduzent auf dem norwegischen Kontinentalschelf und ein bedeutender Energielieferant für Europa. Zusammen mit den Mengen aus dem direkten Engagement des norwegischen Staates (SDØE) deckt Equinor über 20 Prozent des europäischen Gasmarktes ab. Die wichtigsten Märkte sind Deutschland, England und Frankreich. Darüber hinaus ist Equinor weltweit in der Gasproduktion tätig.
In Deutschland kommt das norwegische Erdgas durch die drei Gasleitungen, Norpipe, Europipe I und Europipe II in Ostfriesland an. Sie sind mit dem deutschen und dem niederländischen Fernleitungsnetz verbunden, über die das Erdgas in die Fläche verteilt wird.

Troll A ist eine der weltweit größten Förderplattformen für Erdgas. Von der Plattform wird das Erdgas zunächst per Pipeline zum norwegischen Festland transportiert. In der nahegelegenen Aufbereitungsanlage Kollsnes wird es anschließend gereinigt und für den Export vorbereitet. Durch Gasleitungen gelangt das Erdgas anschließend nach Kontinentaleuropa, unter anderem auch nach Deutschland.
Seit über 25 Jahren fördert Equinor auf dem riesigen Troll-Feld in der Nordsee Erdgas und Erdöl für Europa. Hier liegen Schätzungen zufolge rund 40 % der norwegischen Erdgasvorräte unter dem Meeresboden. Das Troll-Feld deckt mehr als 10 Prozent des Europäischen Verbrauchs (Stand: 2024). Nirgendwo sonst wird in Norwegen mehr Gas gefördert.
Seit Inbetriebnahme hat das Gasfeld einige Rekorde gebrochen:
2024 haben Equinor und die Partner des Troll-Projekts beschlossen, rund 12 Milliarden norwegische Kronen (ca. 1 Mrd. Euro) in den weiteren Ausbau der Gasinfrastruktur in der Gasprovinz Troll West zu investieren. Dadurch wird die Produktion beschleunigt und das hohe Niveau der Gasexporte kann bis 2030 aufrechterhalten werden.
Erdgas spielt für den Energiemix in Deutschland eine wichtige Rolle. Etwa ein Viertel seines Primärenergiebedarfs wird damit gedeckt. Die Industrie ist in Deutschland der größte Abnehmer von Erdgas, dicht gefolgt vom Wohnungssektor, wo Erdgas zum Heizen eingesetzt wird. Für die Stromerzeugung spielt Erdgas ebenfalls eine wichtige Rolle.

Etwa 35 % des in Deutschland eingesetzten Erdgases wurde im Jahr 2025 in der Industrie gebraucht. Der größte Anteil davon wird in diesem Sektor zur Wärmeerzeugung genutzt. Für die chemische Industrie stellt Erdgas darüber hinaus einen elementaren Rohstoff zur stofflichen Nutzung dar.
Insbesondere Branchen, die eine präzise regelbare und konstante Wärmezufuhr benötigen, greifen aus guten Gründen auf Erdgas zurück. Dies ist unter anderem bei der Produktion von Glas, Porzellan oder Autoteilen der Fall. Diese und andere industrielle Prozesse benötigen extrem hohe Temperaturen, die durch Strom kaum effizient zu erreichen wären: Die Stahlproduktion beispielsweise benötigt Temperaturen von bis zu 3.500 °C. Auch für die industrielle Stromerzeugung wird oft auf Erdgas zurückgegriffen.
Die etwa 2.000 Unternehmen der chemischen Industrie in Deutschland benötigen Erdgas zudem als Rohstoff zur weiteren Verarbeitung. Es dient zum Beispiel zur Herstellung von Propen und von Synthesegas für die Methanol- oder Ammoniakherstellung. Diese Produkte sind selbst wichtige Ausgangsstoffe für die Produktion von Kunststoffen, aber auch von Düngemitteln für die Landwirtschaft oder als Basisprodukt für die Herstellung zahlreicher Medikamente.
Der im Erdgas enthaltene Schwefelwasserstoff ist zudem ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von elementarem Schwefel, der sogenannten Schwefelsäuresynthese. Zukünftig wird auch Wasserstoff eine immer wichtigere Rolle in der chemischen Industrie spielen.
Erdgas besteht zum größten Teil aus Methan. Wenn es in die Atmosphäre entweicht, hat dies negative Auswirkungen auf das Klima. Was Equinor tut, um die Methanemissionen auf einem der niedrigsten Werte der Branche zu halten, erfahren Sie hier.